Weniger Plastikmüll in Gewässern und Böden

28. Nov 2018 Kategorie Mediencommuniqés

Motion: Weniger Plastikmüll in Gewässern und Böden – Swiss Plastics begrüsst die Stellungnahme des Bundesrates

Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrates UREK-N hat am 21. August 2018 eine Motion mit dem Ziel „weniger Plastikmüll in Gewässern und Böden“ verabschiedet. In der Zwischenzeit hat Swiss Plastics diverse Gespräche mit Vertretern von Behörden und Politik geführt. Am 21. November 2018 hat der Bundesrat seine Stellungnahme zur Motion abgegeben. Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion: „Im Bereich der Kunststoffe bilden nicht die Abfälle das Hauptproblem. Bei der Nutzung von Produkten entstehen um Faktoren grössere Kunststoffeinträge in die Umwelt. Zu nennen sind beispielsweise der Reifenabrieb, die Abrasion von Anstrichen wie Strassensignalisationen, die Mikrofasern synthetischer Textilien oder Zigarettenstummel.

Der Verbrauch an Einwegverpackungen und kurzlebigen Produkten aus Kunststoff, ist zwar hoch, dank der guten Abfallbewirtschaftung in der Schweiz ist die direkte Belastung der Umwelt aufgrund von Verpackungen und Produkten allerdings gegenüber den Hauptemissionsquellen sehr klein. Die Motion wird damit der grossen Problematik von Kunststoffen in der Umwelt als Gesamtes nicht gerecht.“

Die gesamte Stellungnahme finden Sie hier: https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20183712

Swiss Plastics begrüsst und teilt die Stellungnahme des Bundesrates, insbesondere die explizite Benennung der Hauptursachen für den Eintrag von Kunststoffen in die Umwelt in der Schweiz. Darunter befinden sich kaum Produkte unserer Mitgliedfirmen.